Antrag
Die Stadtverwaltung wird beauftragt angesichts der zunehmenden Hitzebelastung (kurzfristige) Hitzeschutzmaßnahmen zu prüfen, um für den Sommer 2027 entsprechend vorbereitet zu sein. Insbesondere soll die Liste der kühlen Orte im Geoportal Landau erweitert, Maßnahmen zur Erhöhung der Kühlleistung in der Fußgängerzone, auf Dorfplätzen der Stadtdörfer sowie Verschattungsmaßnahmen auf Schulhöfen, Spielplätzen und Kita-Außengelände umgesetzt werden.
Begründung
Die Hitzetage in Rheinland-Pfalz haben sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt. Immer mehr Tropennächte kommen hinzu, wenn es nachts nicht mehr unter 20 Grad abkühlt. Solche Hitzetage und -nächte sind belastend, führen zu Schlafstörungen und am Morgen ist man wie gerädert. So geht es in den heißen Sommern immer mehr Menschen. Für manche wird die Hitze sogar lebensgefährlich. Besonders ältere Menschen, Kinder und Pflegebedürftige sind gefährdet. Das RKI meldet für Rheinland-Pfalz für dieses Jahr bereits über 1.200 Hitzetote.
Die Rekordhitze hat deutlich gemacht: Neben mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Schutz (vulnerabler) Bevölkerungsgruppen braucht es kurzfristige Lösungen für anhaltende Hitzetage. Nicht jede Dachgeschosswohnung kann von heute auf morgen saniert oder Klimaanlagen in allen Gebäuden eingebaut werden. Angesichts der klammen Haushaltskasse gilt es Möglichkeiten zusammenzutragen, wo heute schon Orte im Stadtgebiet für Abkühlung und Erholung sorgen können.
An Hitzetagen hilft es oft schon, zumindest zeitweise auf kühle Orte zurückgreifen zu können. Der „Coole Plan für heiße Tage“ im Geoportal der Stadt zeigt schon heute kühle Orte auf, wie schattige Grünflachen und Bänke, kühle öffentliche Gebäude, Kirchen oder auch Trinkwasserbrunnen. Diese Liste gilt es auszuweiten, auch für nachts. Räume der Stadtholding, wie das Alte Kaufhaus oder auch das Frank Loeb’sche Haus sollen außerhalb von Veranstaltungen für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen offene, klimatisierte Räume schaffen, in die sich bei Hitze jede:r zurückziehen kann.
An Hitzetagen hilft es oft schon, zumindest zeitweise auf kühle Orte zurückgreifen zu können. Der „Coole Plan für heiße Tage“ im Geoportal der Stadt zeigt schon heute kühle Orte auf, wie schattige Grünflachen und Bänke, kühle öffentliche Gebäude, Kirchen oder auch Trinkwasserbrunnen. Diese Liste gilt es auszuweiten, auch für nachts. Räume der Stadtholding, wie das Alte Kaufhaus oder auch das Frank Loeb’sche Haus sollen außerhalb von Veranstaltungen für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen offene, klimatisierte Räume schaffen, in die sich bei Hitze jede:r zurückziehen kann.
In der Fußgängerzone sowie für die Dorfplätze der Stadtdörfer kann gemeinsam mit Stadtleben und Wirtschaftsförderung analog zur Weihnachtsbeleuchtung eruiert werden, wie die Altstadt und insbesondere die Fußgängerzone im Sommer verschattet werden kann und die Kühlleistung erhöht wird. Hier können Ideen aus anderen Kommunen wie Ecotriis in Stuttgart oder das Einsetzen von Wassernebel, wie es bereits beim Hitzeaktionstag in Landau ausprobiert wurde, aufgegriffen werden. Entsprechende Anregungen des Landauer Klimarats zur Hitzeprävention sollen priorisiert werden.