Am 29. August 2025 hat sich der Schulelternbeirat der Pestalozzi-Schule an die Stadtpolitik gewendet und an der frisch eingeweihten Waffenstraße Kritik geäußert. Während der Teil am OHG durch einen modalen Filter sehr sicher geworden ist, sei das beim wiedereröffneten Zugang zum Schulhof über die Waffenstraße nicht der Fall. Der Schulelternbeirat fordert Maßnahmen gegen den Autoverkehr und Abstellanlagen für Radfahrende.
Dazu Lea Heidbreder: „Natürlich wäre es Dominik Geißlers Aufgabe gewesen, das kommen zu sehen und vorausschauend anzugehen. Weder an Schulwegsplänen wurde gearbeitet, noch mit Eltern, Lehrerschaft oder Schülerschaft gesprochen. Aber wenn wir das für einen Moment beiseite lassen, dann gibt es eine einfache Lösung: Die schon erarbeiteten und abgestimmten Maßnahmen umzusetzen.“
Die Stadtverwaltung unter Lukas Hartmann als Verkehrsdezernent hatte, um den Wegfall der Ampel zu kompensieren, von Anfang an mit zwei Modalen Filtern geplant. Den beschlossenen Plänen der Waffenstraße kann man das immer noch entnehmen. Im weiteren Verlauf der Entwicklung des Zufahrtsschutzkonzeptes wurde dieser zweite Modale Filter im Umfeld des Galeerenturms geplant. Diese Planung wurde damals im Mobilitätsausschuss vorgestellt und war, laut Aussage der Verwaltung, mit Polizei und Feuerwehr bereits abgestimmt. Der modale Filter dort würde alle Straßen, Grundstücke und Parkplätze für Autos erreichbar halten, aber beide Zugänge zum Schulhof der Pestalozzi-Schule erheblich sicherer machen. Eltern-Taxis wären stark eingeschränkt, Durchgangsverkehr wären unmöglich.
Lea Heidbreder: „Das Ganze kostet einen niedrigen vierstelligen Betrag und wäre binnen zwei Tagen gebaut. Ein Schulwegsplan wäre besser gewesen, aber man sollte die Sorgen der Eltern ernst nehmen und diese abgestimmte Teilmaßnahme umgehend umsetzen.“