Mitmachen!

Wenn man sich nicht abfinden will mit den Zuständen, wie sie sind, dann sollte man Mitglied werden. Denn der Eintritt in eine Partei macht einen Unterschied. Manchmal wird man dafür belächelt, aber man hat bei den GRÜNEN die Chance, seine Meinung mehrheitsfähig zu machen – in einer aktiven, mutigen Partei.

Beim Klimaschutz brauchen wir Radikalität

Die Arktis schmilzt sehr verbindlich, egal wie häufig irgendeine Regierung Klimaziele oder Klimawandel für unverbindlich erklären. Die Klimakrise wird zur größten Herausforderung unserer Generation. Deshalb brauchen wir neue Strategien der Mobilität, mehr erneuerbare Energien, Maßnahmen für Artenvielfalt, den Wandel der industriellen Landwirtschaft, das Verbot von Insekten- und Pflanzengiften und noch viel mehr.

Lasst uns niemals selbst damit anfangen, Ökologie gegen Soziales auszuspielen. Das sind zwei Seiten derselben Medaille!

Annalena Baerbock, Parteivorsitzende

Grüne sehen Menschen als Menschen, streiten für Gleichberechtigung, Menschenrechte, Vielfalt, Selbstbestimmung und Inklusion. Setzen uns ein für gute Kitas, gegen Altersarmut und für soldarische Mindestrenten. Elternunabhängiges BAföG, gleiche Löhne für gleiche Arbeit, Verbraucherschutz, ein freies Netz, gerechte Teilhabe am Wohlstand und eine Wirtschaft, die das alles ermöglicht und zugleich Ressourcen spart und wiederverwendet.

Europa verteidigen und verändern

Wir verteidigen die Europäische Union als Errungenschaft für Frieden und kämpfen zugleich für Veränderungen. Das Versprechen Europas wollen wir erneuern, den Rückfall in den Nationalismus verhindern. Freiheit, Gleichheit und Solidarität sind dafür die Säulen unserer Einheit. In der festen Überzeugung, dass ein geeintes, ein erneuertes Europa das Beste ist, was den Menschen in Deutschland passieren kann.

Die Grünen als führende linksliberale Kraft

Es ist richtig, wir haben teilweise einen schamlosen Reichtum und wir haben eine Armut, die teilweise unsichtbar aber teilweise eklatant sichtbar ist. Diese Armut zu verteidigen, indem man linke Politik des letzten Jahrtausends vorsetzt, ist keine linke Politik. Wir brauchen also Umverteilung. Und zwar nicht, weil wir nicht gönnen können, sondern weil wir nicht wollen, dass Menschen sich an den Rändern verabschieden und wir es deshalb nicht zulassen können, dass sich Menschen nach oben verabschieden.

Es wird an uns liegen, ob eine linksliberale Politik Verantwortung findet und eine Zukunft hat. Was heißt linksliberale Politik? […] Linksliberale Politik bedeutet, nach den Strukturen der Probleme zu fragen.

Robert Habeck, Parteivorsitzender

“Aber da können wir nicht stehenbleiben. In einer Zeit, in der ein postmoderner Kapitalismus im Moment alles in Wert setzt, und dieses in-Wert-setzen ausquetscht, muss unser politisches Verständnis weiter gehen. Wir müssen also die Ordnungsfunktion des Staates, die Differenz zur Gesellschaft weiter fassen und neu denken. Wir müssen Garantiesysteme entwickeln, die Humanität schützt, die Kreativität, die Freiheit, die Lebenszufriedenheit, Familie, Arbeit, Glück verteidigt. Die der Durchökonomisierung  des Privaten eine Grenze setzt.

Unsere Liberalität bedeutet, die Menschen nicht gehen lassen zu wollen

Und Liberalität ist eben nicht der Stolz darauf, dass man nicht dazu gehört zur Gesellschaft. In der Denke ‘wenn jeder nur an sich denkt, ist an jeden gedacht’. Es gibt diesen Drive dazu, die Gesellschaft abzulehnen, und da sind sich Pegida und ein radikaler religiöser Fundamentalismus ganz gleich. Sie wollen beide nicht dazu gehören. Sie isolieren sich von der Gesellschaft. Wenn das Liberalität ist, so ist sie ebenso aus der Zeit gefallen wie ein veralteter Linksbegriff.

Diese Strukturen des Auseinanderdriftens zu ändern heißt, die Institutionen des Gemeinwesens zu stärken. Das sind die öffentlichen Räume.

Robert Habeck, Parteivorsitzender

Liberalität bedeutet – und das markiert den politischen Unterschied – die Menschen nicht gehen lassen zu wollen. Das bedeutet die Strukturen zu erkennen, warum sich Regionen, Gruppen und Menschen verabschieden und diese Strukturen dann zu ändern. Diese Strukturen zu ändern heißt, die Institutionen des Gemeinwesens zu stärken. Das sind die öffentlichen Räume. Hier müssen sich Liberalität, Freiheit  und Gerechtigkeit in Zukunft finden. Dafür müssen wir die Konzepte, das Geld aber auch die Institutionen dafür schaffen, dass dort die Gesellschaft zusammen bleibt.”

Und: Wir müssen das Politische politisch klären und Fragen der Lebensführung den Menschen überlassen. Das ist Grüne Liberalität.

Wir tun das alles nicht für uns. Wir tun es für die Zukunft dieser Welt. Doch diese Welt braucht uns Grüne und wir brauchen dich.

Lukas Hartmann