Parlament oder Straße – wie radikal muss junge Klimapolitik sein?

Jugendliche sind unpolitisch? Das ist spätestens mit dem Auftreten von Fridays für Future überholt. Besonders die Erderhitzung und die Klimapolitik der Regierenden treiben junge Menschen auf die Straße. Aber es gibt nicht nur Fridays. Die politische Szene unter Jugendlichen hat sich ausdifferenziert. Klimapolitisch aktive Jugendliche und junge Menschen sind sich längst nicht mehr einig, wo der Hebel angesetzt werden muss, um die Politik umzukrempeln und die Erderhitzung auf 1,5 ° zu begrenzen. Manche streben inzwischen politische Mandate auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene an.

In dieser Online-Veranstaltung diskutieren wir mit jungen Politiker*innen und politisch Aktiven: Wie verschafft man sich in der Politik Gehör? Braucht es einen Marsch durch die Institutionen der unter 30-jährigen oder Druck von der Straße? Ergänzen sich die beiden Ansätze oder widersprechen sie sich? Wie radikal muss Klimapolitik sein und wie viele Kompromisse muss man machen, um politische Mehrheiten zu erreichen?

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Programms „Generation Klima“ der Heinrich-Böll-Stiftung statt und ist richtet sich an alle interessierten Menschen unter 30.

Mit
Franziska Heinisch, Buchautorin („Ihr habt keinen Plan“, „Wir haben keine Wahl“), Mit-Gründerin von „Justice is global Europe“, Berlin
Urs Liebau, Stadtrat für Bündnis 90/Grüne in Magdeburg, Kandidat für die Landesliste zur Bundestagswahl
Linus Steinmetz, Fridays for Future, Göttingen
Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik, Fraktion Bündnis 90/Grüne im deutschen Bundestag
Moderation: Sabine Drewes, Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

» Infos und Anmeldung

Datum: Mittwoch, 21. April 2021
Beginn:18:00 Uhr
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